Die katholische Trauung Segnung des Paares

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Segnung der Neuvermählten

1. Lasset uns beten, Brüder und Schwestern, zu Gott, unserem Vater, und ihn um den Segen bitten für dieses Brautpaar, damit er mit seiner Hilfe immer bei ihnen sei, die er im heiligen Ehebund vereint hat.

Alle beten kurze Zeit in der Stille. Dann breitet der Priester (Diakon) die Hände über das Brautpaar aus und spricht:

Heiliger Vater, du Schöpfer der ganzen Welt, du hast Mann und Frau nach deinem Bild geschaffen und ihre Gemeinschaft gesegnet. Wir bitten dich für diese Neuvermählten, die heute durch das Sakrament der Ehe verbunden wurden. Gewähre ihnen, o Herr, die Fülle deines Segens, damit ihre Liebe reife und sie beide in Treue miteinander glücklich werden. (Lass sie mit Kindern gesegnet sein zu ihrer Freude und zur Freude deiner Kirche). Segne deine Dienerin N. und mache sie zu einer guten Frau (und Mutter). Schenke ihr Liebenswürdigkeit und Weisheit, Geduld und Stärke. Frömmigkeit und Gottesfurcht. Segne deinen Diener N., damit er ein guter Ehemann (und Vater) und den Seinen ein Vorbild sei. Lass seine Arbeit Frucht bringen und steh ihm bei in der Sorge für seine Familie. Beide mögen in frohen Tagen dich loben, in schweren bei dir Hilfe suchen, bei all ihrem Tun deine Nähe verspüren, in der Not deine Hilfe erfahren, in der Gemeinschaft der Kirche dich preisen und in der Welt deine Zeugen sein. Lass sie in Gesundheit ein hohes Alter erreichen und mit ihren (Kindern), Verwandten und Freunden zum himmlischen Reich gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. A.: Amen.

oder

2. Lasst uns zum Herrn beten für diese Brautleute, die gekommen sind, um Gottes Segen zu erbitten, damit sie (durch den Empfang des Leibes und Blutes Christi gestärkt) alle Tage ihres Lebens in Liebe und Treue verbunden bleiben.

Alle beten kurze Zeit in der Stille. Dann breitet der Priester (Diakon) die Hände über das Brautpaar aus und spricht

Heiliger Vater, du hast den Menschen erschaffen und ihn als Mann und Frau gebildet, damit beide, im Ehebund vereinigt, ein Abbild deiner Liebe zu uns Menschen seien. Ein Fleisch geworden, sollten sie eines Herzens sein, ihr Bund aber sollte zugleich ein lebendiges Bild jenes Bundes sein, den du mit deinem Volk geschlossen und immer wieder erneuert hast. Als die Fülle der Zeit gekommen war, hast du die Tiefe deines Ratschlusses offenbar gemacht und im Ehesakrament das innerste Geheimnis des Bundes zwischen Mann und Frau kundgetan als Sinnbild der Vereinigung Christi und seiner Kirche. Um der Liebe willen, die Christus mit seiner Kirche verbindet, bitten wir dich, Herr: Gieße deinen Segen aus über die Neuvermählten, die hier vor dir stehen (knien). Der heutige Tag verbinde sie in Eintracht und aufrichtiger Liebe zur ehelichen Gemeinschaft. Deine Gnade bewirke, dass sie sich gegenseitig im Glauben stärken, einander deine Liebe bezeugen, in Treue zusammenstehen, Freude und Leid teilen und miteinander glücklich werden. Mache ihr Haus zu einer Stätte des Gebetes, des Gottvertrauens und der Nächstenliebe. Beschütze sie vor Not und Unglück und gib ihnen allezeit das tägliche Brot, dessen sie bedürfen, (lass sie Freude erleben an ihren Kindern) und bewahre ihnen die Verbundenheit ihrer Freunde und Verwandten. Öffne den beiden, die heute vor dir den Ehebund geschlossen haben (und nun teilhaben am heiligen Gastmahl deines Sohnes), einst die Tür zum ewigen Hochzeitsmahl im Himmel. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. A. Amen.

oder

3. Der Priester (Diakon) spricht mit gefalteten Händen:

Lasset uns beten, Brüder und Schwestern, zu Gott, unserem Vater, dass er die Fülle seines Segens herab sende auf seine Dienerin N. und ihrem Bräutigam N., mit dem sie die Ehe geschlossen hat, dass er sie beide in der Liebe erhalte und in der Treue stärke.

Alle beten kurze Zeit in der Stille. Dann breitet der Priester (Diakon) die Hände über das Brautpaar aus und spricht

Herr, unser Gott, du hast alles aus dem Nichts ins Dasein gerufen. Du hast die Welt mit Weisheit geordnet und den Menschen nach deinem Bild erschaffen: Mann und Frau, Gatte und Gattin, sollen einander unzertrennliche Gefährten und Helfer sein, so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Leib, ein Herz und eine Seele. Herr, unser Gott, du hast den Ehebund zum Abbild des Bundes Christi und seiner Kirche gemacht und ihn durch dieses große Geheimnis geheiligt. Herr, unser Gott, du führst Mann und Frau in der Ehe zusammen und schenkst dieser Gemeinschaft einen Segen, den die Ursünde nicht aufheben und die Schuld der Menschen nicht tilgen konnte. Blicke gnädig auf deine Dienerin, die sich heute ihrem Mann vermählt hat in der Hoffnung auf deinen Segen. Sie sei liebenswert und gütig, barmherzig, geduldig und stark alle Tage ihres Lebens. Auf sie vertraue das Herz ihres Mannes; er achte sie als Gemahlin, die mit ihm erwählt ist, das Leben in deiner Herrlichkeit zu erlangen. Er schenke ihr seine ganze Liebe, wie Christus der Kirche seine Liebe schenkt. Für sie beide bitten wir dich, Herr: Lass Braut und Bräutigam in ihrer Liebe und Treue reifen, hilf ihnen, deine Gebote zu erfüllen und in ihrer Ehe untadelig zusammen zu leben. Stärke sie durch die Kraft des Evangeliums zum Zeugnis für Christus. (Den Kindern, denen sie das Leben schenken, seien sie als Eltern ein Vorbild. In Freude mögen sie einst die Kinder ihrer Kinder sehen.) Lass sie ein gesegnetes Alter erreichen und nimm sie auf in die Seligkeit der heiligen in deinem Reich. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. A.: Amen